Übersicht
The Celtic Oppidum ist ein Set aus drei sich ergänzenden Karten für das Spiel „Oppidum“. Zusammen mit der Karte „Oppidum 1“, die in der Spielbox enthalten ist, kannst du damit eine große befestigte Stadt nachbauen. Jede Karte zeigt verschiedene Gebäude aus der Eisenzeit:
Häuser mit angrenzendem Innenhof, eine große Villa mit mehreren Räumen und Innenhöfen oder ein Heiligtum mit Opfergruben.
Thema und Setting
Spielmechaniken im Überblick
Neue Spielmechaniken führt The Celtic Oppidum bewusst nicht ein. Stattdessen nutzt die Erweiterung das bekannte Regelwerk von Oppidum und verlegt die Kämpfe in eine wesentlich komplexere Umgebung.
Die zahlreichen Gebäude, Innenhöfe und schmalen Gassen verändern den Charakter der Gefechte erheblich.
Plötzlich gewinnen folgende Aspekte deutlich an Bedeutung:
- Häuserkampf
- Engstellen
- Hinterhalte
- kurze Sichtlinien
- Flankenangriffe
- Verteidigung befestigter Gebäude
Während Legionäre im offenen Gelände ihre Formation optimal ausspielen können, müssen sie sich innerhalb der Stadt Schritt für Schritt vorkämpfen. Keltische Verteidiger kennen dagegen jeden Winkel ihrer Siedlung und können geschickt Deckung und Engpässe ausnutzen.
Die vier beiliegenden Szenarien nutzen diese Besonderheiten hervorragend aus und vermitteln das Gefühl, tatsächlich eine befestigte keltische Stadt zu verteidigen oder zu erobern. Gerade für Spieler, denen die offenen Schlachtfelder des Grundspiels etwas zu weitläufig erscheinen, bringt die Erweiterung spürbar mehr Abwechslung. Und seien wir ehrlich: Ein römischer Legionär fühlt sich zwischen engen Holzhäusern ungefähr so wohl wie ein Streitwagen in einer Sackgasse.

Inhalt
Obwohl es sich um eine vergleichsweise kleine Erweiterung handelt, bietet The Celtic Oppidum hochwertiges Material.
Die Erweiterung enthält:
- drei zusätzliche hochwertige Cry-Havoc-Karten
- ein 8-seitiges Begleitheft
- vier neue Szenarien
Die Karten zeigen verschiedene Bereiche einer keltischen Stadt:
- das Anwesen eines keltischen Adligen mit mehreren Innenhöfen
- ein Wohnviertel mit einfachen Häusern
- ein keltisches Heiligtum mit Opfergruben
Historisch orientieren sich die Gebäude an archäologischen Funden aus Bibracte und Alesia, zwei der bekanntesten keltischen Oppida Europas. Die Karten werden in hoher Druckqualität auf stabilem, lackiertem Karton produziert und entsprechen dem Standard der übrigen Historic’One-Produkte.



Hauptspiel
Erweiterungen
Combat Commander: Adversary ist ein Einzelspieler-System, mit dem sich ein menschlicher Spieler durch jedes der 24 Szenarien der 20th Anniversary Edition von Combat Commander gegen einen vollständig automatisierten Gegner – den „Adversary“ – kämpfen kann.
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Mehr sehenSCORE OUT OF 10
10
VERDICT & FINAL NOTE
Fazit
Für mich gehört The Celtic Oppidum zu den besten Karten-Erweiterungen der Historic’One-Reihe. Die neue Stadt verändert das Spielgefühl deutlich stärker, als man zunächst vermuten würde.
Besonders gefallen mir die engen Straßen, Innenhöfe und Gebäude, die völlig neue taktische Situationen entstehen lassen. Statt offener Feldschlachten stehen nun intensive Häuserkämpfe und Hinterhalte im Mittelpunkt.
Wer Oppidum regelmäßig spielt, erhält mit dieser Erweiterung vergleichsweise wenig neues Material – dieses nutzt das vorhandene Spielsystem jedoch hervorragend aus. Genau deshalb lohnt sich die Erweiterung.
Abschließende Bemerkung
The Celtic Oppidum beweist, dass eine Erweiterung nicht zwangsläufig neue Regeln benötigt, um das Spielerlebnis deutlich zu bereichern. Die drei zusätzlichen Karten verändern den taktischen Charakter der Gefechte erheblich und eröffnen zahlreiche neue Möglichkeiten für spannende Stadtkämpfe.
Besonders gelungen ist die historische Gestaltung. Die Gebäude orientieren sich an realen Ausgrabungen und fügen sich nahtlos in die Welt von Oppidum ein. Zusammen mit den vier neuen Szenarien entsteht eine Erweiterung, die sich für Fans des Grundspiels nahezu unverzichtbar anfühlt.
Da keinerlei neue Regeln gelernt werden müssen, eignet sich The Celtic Oppidum hervorragend als erste Erweiterung für alle Besitzer des Grundspiels.
PROS
- drei hervorragend gestaltete Stadtkarten
- vier abwechslungsreiche Szenarien
- historische Vorbilder aus Bibracte und Alesia
- verändert das Spielgefühl deutlich
- hochwertige Kartenqualität
- keine zusätzlichen Regeln notwendig
CONS
- keine neuen Einheiten oder Spielmechaniken
- setzt das Grundspiel Oppidum voraus
- eher für regelmäßige Spieler interessant
- relativ kleiner Umfang







