1960: The Making of the President

1960: The Making of the President

„1960: The Making of the President“. Dieses Brettspiel wurde von Christian Leonhard und Jason Matthews entworfen und 2007 von Z-Man Games veröffentlicht. Es ist ein strategisches Brettspiel, das die Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten im Jahr 1960 zwischen John F. Kennedy und Richard Nixon simuliert.

Die Spieler schlüpfen in die Rollen der beiden Hauptkandidaten Kennedy und Nixon und wetteifern darum, Staaten zu gewinnen, auf wichtigen Schlachtfeldern Wahlkampf zu machen und ihre Ressourcen und Strategien zu verwalten, um den Wahlsieg zu sichern. Das Spiel bezieht verschiedene historische Ereignisse und politische Strategien aus dem Wahlkampf von 1960 ein und ist damit ein spannendes und lehrreiches Erlebnis für alle, die sich sowohl für Brettspiele als auch für politische Geschichte interessieren.

An einem Durchgang von „1960: The Making of the President“ wird in der Regel mit zwei Spielern gespielt, die jeweils einen der beiden Hauptkandidaten der US-Präsidentschaftswahlen von 1960, John F. Kennedy und Richard Nixon, darstellen. Das Spiel ist so konzipiert, dass es die Strategien, Entscheidungen und Ereignisse simuliert, die während der tatsächlichen Wahl stattfanden. Hier ist ein vereinfachter Überblick über den Ablauf einer Partie:

Aufbauen:

Lege das Spielbrett aus, das die Wahlkarte der Vereinigten Staaten darstellt.
Jeder Spieler nimmt die Kandidatenkarte des von ihm gewählten Kandidaten (Kennedy oder Nixon) und legt sie vor sich ab.
Die Spieler erhalten Strategiekarten für den Wahlkampf und Unterstützungsmarker für die einzelnen Bundesstaaten, die sie vor ihrem Gegner verdeckt halten.
Lege die Themenwürfel und die Impulsmarker neben den Spielplan.
Mischen Sie die Ereigniskarten und geben Sie jedem Spieler eine Starthand.
Spielrunden:

Kampagnenführung: In dieser Phase führen die Spieler abwechselnd Aktionen durch. Sie können Wahlkampf in den Staaten machen, Kundgebungen abhalten, Medienunterstützung gewinnen oder Ereigniskarten spielen. Diese Aktionen helfen ihnen, Wählerstimmen zu gewinnen und Staaten zu beeinflussen.

Momentum: Die Spieler passen die Momentum-Leiste anhand ihrer Erfolge im Spiel an, wodurch sie Boni und zusätzliche Aktionen erhalten können.

Ende der Runde: Überprüfe, ob es Staaten gibt, die für einen Kandidaten „gesperrt“ wurden, in der Regel aufgrund eines starken Wahlkampfes in diesem Staat.

Themen-Debatte: Die Spieler debattieren über ein bestimmtes Thema und setzen dabei ihre Einflussmarker ein. Das Ergebnis kann den Spielverlauf auf verschiedene Weise beeinflussen.

Ende der Runde: Die Runde endet, und die Spieler ziehen wieder bis zu ihrem Handlimit.

Ende des Spiels:

Das Spiel geht über mehrere Runden weiter, in denen die Spieler um Wählerstimmen konkurrieren und ihre Strategien einsetzen, um den Gegner auszumanövrieren. Das Spiel endet, wenn alle Staaten abgewickelt wurden oder wenn ein Spieler eine bestimmte Anzahl von Wählerstimmen erreicht hat, was einen entscheidenden Sieg bedeutet.

Der Spieler, der am Ende des Spiels die meisten Wahlmännerstimmen hat, gewinnt die Präsidentschaft.

Die Spieler müssen Entscheidungen darüber treffen, worauf sie ihre Ressourcen konzentrieren, wie sie auf Ereignisse reagieren und wie sie ihre Kampagnenkarten effektiv einsetzen, um den Sieg zu sichern.

Spielmaterial

  • 22 „x34“ Spielbrett
  • Deck mit 109 Spielkarten
  • Zwei Counter Sheets
  • Ein Debattierbrett
  • Regelbuch
  • über 170 Holzteile
  • Ein Stoffbeutel

PUNKTZAHL VON 10

10.0

FAZIT & SCHLUSSBEMERKUNG


1960: The Making of the President“ ist ein Brettspiel, das es den Spielern ermöglicht, die Präsidentschaftswahlen der Vereinigten Staaten von Amerika im Jahr 1960 zwischen John F. Kennedy und Richard Nixon nachzuerleben und strategisch zu gestalten. Es bietet ein fesselndes und historisch korrektes Erlebnis, das sowohl für Brettspielfans als auch für politisch Interessierte interessant ist. Das Spiel ist so konzipiert, dass es die Herausforderungen und Entscheidungen simuliert, mit denen die Kandidaten während der Wahl konfrontiert waren, und ist für seine strategische Tiefe bekannt.

PROS


  • Thema super umgesetzt
  • atmosphärisch stark

CONS


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